{"id":18,"date":"2019-07-20T12:37:28","date_gmt":"2019-07-20T12:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/felsenwahn.de\/?page_id=18"},"modified":"2026-02-12T18:38:08","modified_gmt":"2026-02-12T18:38:08","slug":"18-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/felsenwahn.de\/?page_id=18","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<h2>Es gibt kein richtiges Sich-Ausstrecken in der falschen Badewanne<\/h2>\n\n\n\n\n\n<h4>Wie Adornos ber\u00fchmtester Satz wirklich lautet \u2013 ein Gang ins Archiv.<\/h4>\n\n\n<p class=\"postinfo\">\nAutor: <span class=\"maroon\"><strong><i>Martin Mittelmeier<\/i><\/strong> <\/span> <\/p>\n\n<div class=\"contenttext\">\n<p>Man m\u00fcsste einmal eine kleine Geschichte der Philosophie entlang der \nS\u00e4tze schreiben, die von ihr \u00fcbrig geblieben sind. An ihnen lie\u00dfe sich \nablesen, auf welche Weise ein Denkgeb\u00e4ude ins Gemeingut sickert, welche \nBanalisierung, Verdichtung oder Verf\u00e4lschung eine Aufnahme in den Kanon \nnach sich zieht.<\/p>\n<p>Nehmen wir als Beispiel einen besonders strengen und dichten Satz, \nein wirkungsm\u00e4chtiges Monument der Unerbittlichkeit, einen Satz, der, \nn\u00e4hme man ihn beim Wort, jeden sofort im eigenen Leben betreffen m\u00fcsste:\n Adornos \u201eEs gibt kein richtiges Leben im falschen.\u201c Dass es diesem Satz\n in seinem urspr\u00fcnglichen Kontext zu eng wird, ist nicht weiter \nverwunderlich. Derart falsch ist ihm zufolge das Leben, dass man die \nFalschheit gar nicht mehr begr\u00fcnden muss. Die m\u00e4chtige rhetorische \nVerknappung wird erkauft durch das selbstverst\u00e4ndliche Voraussetzen von \nFalschheit, das dem Satz zu penetranter Anwendbarkeit verhilft. Mit dem \nfalschen Leben k\u00f6nnen ja auch das Wohnzimmer der Schwiegermutter oder \nandere regional beschr\u00e4nkte Diktaturen verwitzelt werden. Sofern man \naber davon ausgeht, dass das ganze Leben ein falsches ist, und bei \nAdorno liegt diese Vermutung nahe, dann scheint der Satz mit seiner \nklaren Logik f\u00e4lschungssicher. Im g\u00e4nzlich falschen Leben ist jede \nNische, die diese Falschheit abzumildern oder zu negieren versucht, zum \nScheitern verurteilt, ja, spielt dem Falschen zu, weil es scheinhaft \neine M\u00f6glichkeit von richtigem Leben vorgaukelt, die es ja nicht geben \nkann, weil das Leben, so wie es gerade ist, g\u00e4nzlich falsch ist. Mit \ndiesem Satz lie\u00dfe sich also durchaus ein Adorno- Einf\u00fchrungsseminar \nbeginnen und eine erste Verst\u00e4ndnis- oder Diskussionsschneise in Adornos\n Variante der kritischen Theorie schlagen \u2013 wenn er nicht als allzu \nleicht handhabbare Parole so schrecklich abgenutzt w\u00e4re.<\/p>\n<p>Anf\u00e4llig f\u00fcr Demagogie wird der Satz, weil der Status des Sprechers \ng\u00e4nzlich unklar ist. Wo befindet sich denn das F\u00fcnkchen Richtigkeit, von\n dem aus dieser vermeintlich richtige Satz gesagt werden kann? Ger\u00e4t \ndieser Satz nicht durch seine eigene Logik in einen \nSelbstzerst\u00f6rungsstrudel, so als w\u00fcrde ein Thraker behaupten: Alle \nThraker l\u00fcgen? Ich, bedauerlicherweise Bewohner des falschen Lebens, \nnehme mir heraus, den richtigen Satz zu sagen, dass es nicht ein \nFitzelchen Richtigkeit gibt, also doch eigentlich auch keine richtigen \nS\u00e4tze? Woher kommt also ein solcher Satz, aus welchem Denk- und \nSchreibprozess entsteht und begr\u00fcndet sich seine wuchtige Logik? Gab es \nein Ringen um diese Dichte, um die Ma\u00dflosigkeit dieser Behauptung, oder \nstand der Satz immer schon so da? Bl\u00e4ttert man im Adorno-Archiv in den \nimmer wieder korrigierten Typoskripten der <em>Minima Moralia, <\/em>in \ndenen dieser Satz seine Wohnstatt hat, dann st\u00f6\u00dft man tats\u00e4chlich \nirgendwann auf einen Vorl\u00e4ufersatz. Einen Satz, der durchgestrichen \nwurde und an dessen Stelle sich \u201eEs gibt kein \u2026\u201c gedr\u00e4ngt hat. Und man \nreibt sich die Augen. Dort steht doch tats\u00e4chlich: \u201eEs l\u00e4\u00dft sich privat \nnicht mehr richtig leben.\u201c[1] Ja, darf das denn wahr sein? \nPartikularinteresse statt Gesellschaftsdiagnose? Nostalgische Klage \nstatt Anklage? Muss das denn sein, muss sich auch hier wieder sofort die\n typische Adorno-Entt\u00e4uschung einschleichen, dass sich hinter dem so \nbeeindruckend asketisch negativ gedachten, utopischen Zustand am Ende \ndoch wieder nur ein l\u00e4ngst vergangenes Konzept von b\u00fcrgerlicher \nPrivatheit verbirgt?<\/p>\n<p><strong>Sentenzi\u00f6se Verknappung<\/strong><\/p>\n<p>Der Reihe nach. Meist ver\u00e4ndern sich die in Stein gehauenen S\u00e4tze ja \nbereits unter Beibehaltung ihres Wortlauts, wenn man sie in ihrem \nurspr\u00fcnglichen Kontext betrachtet. Im Fall von \u201eEs gibt kein \u2026\u201c h\u00e4tten \nwohl die meisten auf die <em>Minima Moralia <\/em>getippt. W\u00fcrde er sich \nin seiner sentenzi\u00f6sen Verknappung doch gut machen zwischen anderen \nzugespitzten einsamen S\u00e4tzen wie \u201eDas Ganze ist das Unwahre\u201c oder \u201eZille\n haut dem Elend auf den Popo\u201c. Aber wer h\u00e4tte \u2013 von denen, dessen \nNachttisch die <em>Minima Moralia <\/em>zieren, einmal abgesehen \u2013 den \nSatz in einem Abschnitt vermutet, in dem es tats\u00e4chlich um das private \nLeben geht? Der Abschnitt, der mit \u201eEs gibt kein richtiges Leben im \nfalschen\u201c endet, beginnt mit den S\u00e4tzen: \u201eWie es mit dem Privatleben \nheute bestellt ist, zeigt sein Schauplatz an. Eigentlich kann man \n\u00fcberhaupt nicht mehr wohnen.\u201c [2]<\/p>\n<p>Man kann nicht mehr wohnen? Als Horkheimer Anfang der 40er-Jahre \nversucht, den Schwerpunkt des emigrierten Instituts f\u00fcr Sozialforschung \nvon New York nach Los Angeles zu verlagern und f\u00fcr Adorno bereits \nWohnm\u00f6glichkeiten in Augenschein nimmt, teilt dieser seinem Freund \nbrieflich einige Anhaltspunkte mit, \u201eworauf es uns bei einem H\u00e4uschen \nbesonders ankommt: 2 Schlafzimmer, Zugang zum Bad m\u00f6glichst so, da\u00df man \nnicht durch eines der Schlafzimmer hindurch mu\u00df; gro\u00dfe Badewanne zum \nAusstrecken; Livingroom gro\u00df genug f\u00fcr den Fl\u00fcgel (lieber eventuell \nkeinen abgetrennten diningroom, aber nicht dinette in der K\u00fcche); \nGasherd, nicht elektrisch; K\u00fcche nicht zu klein\u201c3, und so weiter. Das \nist doch eine einigerma\u00dfen klare Vorstellung davon, welche Ausma\u00dfe das \nrichtige Leben im falschen zu haben hat. Aber das sind ja nur die \nR\u00e4umlichkeiten. Wenn man, um die Transportkosten im Zaum zu halten, \nBiedermeier-Garnitur, Kommode, Glasvitrine und ein paar St\u00fchle in New \nYork einlagert, kommen laut einer Aufstellung von Adornos Frau Gretel \nnoch mit: Fl\u00fcgel, Esstisch, Bett, Gro\u00dfvaterstuhl, Kommode, Grammophon, \nTischchen, 2 Rollschr\u00e4nkchen, Couch, Sekret\u00e4r, Teppiche, Silber, W\u00e4sche,\n Kleider, 2 Sessel, 2 Bauernst\u00fchle, diverse weitere St\u00fchle. [4] Adorno \nwei\u00df, dass die Wohnung auch ein \u201esocial asset\u201c ist, und \u00fcberhaupt ist er\n der Meinung, dass \u201eder Schutz einer gewissen b\u00fcrgerlichen Gediegenheit \ngar nicht ernst genug genommen werden kann\u201c. [5] 1941 also sieht es \ndurchaus noch nicht so aus, als w\u00fcrde sich privat nicht mehr richtig \nleben lassen.<\/p>\n<p><strong>Im Zimmer bleiben<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas ganze Ungl\u00fcck der Menschen r\u00fchrt allein daher, dass sie nicht \nruhig in einem Zimmer zu bleiben verm\u00f6gen.\u201c Adorno h\u00e4tte diesem \u2013 \nebenfalls \u00e4u\u00dferst beliebten und viel zitierten \u2013 Satz Blaise Pascals \nvehement widersprochen. Das ganze Ungl\u00fcck kommt daher, dass es sich der \nB\u00fcrger in seinem Zimmer zu gem\u00fctlich macht. Das Ungl\u00fcck \u2013 aber auch die \neinzige M\u00f6glichkeit, diesem Ungl\u00fcck zu entkommen. In seinem ersten \neigenst\u00e4ndigen Buch nimmt sich Adorno den d\u00e4nischen Philosophen \nKierkegaard vor. Der Hauptgegenstand, anhand dessen Kierkegaard \nkritisiert und gerettet wird, ist das b\u00fcrgerliche Interieur \u2013 ein s\u00fc\u00dfer \nAlptraum von Pl\u00fcsch und Wunderdekoration, eine \u201eFata Morgana verfallener\n Ornamente\u201c [6], eine Phantasmagorie einer Lebensf\u00fclle, die in \nWirklichkeit l\u00e4ngst abhanden gekommen ist. Der Privatier versammelt \nstarre Waren in seinem Wohnraum und gaukelt sich deren Lebendigkeit vor.\n Am Ende aber ist die \u201eGewalt der Sachen\u201c st\u00e4rker als das, was der \nB\u00fcrger mit ihnen ertr\u00e4umen wollte \u2013 niemand benutzt sie ungestraft f\u00fcr \nsein Privatpanoptikum, und so versammeln sie sich hinter seinem R\u00fccken \nzu einem eigenen Tableau, aus dem der kritische Theoretiker die Wahrheit\n \u00fcber den Privatmann und sein Interieur nur noch herauszulesen braucht.<\/p>\n<p>Dieses private Leben ist zwar auch kein richtiges, aber es ist in der\n falschen, weil blo\u00df noch warenf\u00f6rmigen Gesellschaft der einzige \nStatthalter eines am Ende dann doch vielleicht irgendwie richtigen. Am \nEnde wird Adorno Kierkegaard am tiefsten Punkt von dessen monstr\u00f6ser \nPhantasiewelt, in der Unterwelt, zerspellen lassen, sodass sich die \nDinge, befreit von ihrem Chefhalluzinator, endg\u00fcltig zu ihrem \nvermeintlichen Wahrheitgehalt gruppieren lassen k\u00f6nnen. Im letzten \nKapitel des Kierkegaard-Buches versammelt Adorno alle Gegenst\u00e4nde aus \nKierkegaards Interieur zu den Grundmomenten seiner entstehenden \nkritischen Theorie. Auch deswegen kommt, wenn man an dem \u201erichtig\u201c aus \nAdornos Satz lange genug herumwischt, \u201eprivat\u201c zum Vorschein.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerliche Innerlichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Adornos Inszenierung des Kierkegaardschen Interieurs erscheint 1933. \nDanach ist Schluss mit den hinrei\u00dfend materialreichen Beschw\u00f6rungen \nb\u00fcrgerlicher Innerlichkeit, um diese gegen sich selbst zu wenden. Der \nMonopolismus hat laut Adorno schon zuvor die \u201eSph\u00e4re der Zirkulation\u201c \nabgeschafft, in der die Existenz des Privatiers \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich \nwar. Das falsche Leben der universalen Vermittlung wird noch ein \ngeh\u00f6riges Ma\u00df falscher. Und aus dem fr\u00f6hlich selbst ernannten Beamten \ndes \u201eF\u00fcrsorgeamtes f\u00fcr Transzendental Obdachlose\u201c [7] (so der Absender \neines von Adorno und Kracauer verfassten Briefes an L\u00f6wenthal) wird ein \nChronist jener H\u00f6lle, in deren Traumbild er die B\u00fcrger damals gerne \nhinabgeleitet hat. Vom Traum \u201eder H\u00f6lle, die bei Lebzeiten der \nVerzweifelte gleichwie ein Haus bewohnt\u201c [8], spricht das \nKierkegaard-Buch \u2013 der Nationalsozialismus hat diese laut Adorno real \ngemacht: \u201eDiese H\u00f6lle hat das sp\u00e4te B\u00fcrgertum selber er\u00f6ffnet. In den \nKonzentrationslagern des Faschismus wurde die Demarkationslinie zwischen\n Leben und Tod getilgt. Sie schufen einen Zwischenzustand, lebende \nSkelette und Verwesende, Opfer, denen der Selbstmord mi\u00dfr\u00e4t, das \nGel\u00e4chter Satans \u00fcber die Hoffnung auf Abschaffung des Todes.\u201c [9]<\/p>\n<p>Der Faschismus klaut Adorno sozusagen das Konzept. Die toten Dinge, \ndie zu tr\u00fcgerischem Leben erweckt werden, sind jetzt die Menschen selbst\n und die H\u00f6lle ihre neue Wohnst\u00e4tte. Das wars dann mit der sch\u00f6nen \nInterieur-Idee. Vor diesem Hintergrund wird der Satz \u201eEs l\u00e4\u00dft sich \nprivat nicht mehr richtig leben\u201c als Abschluss des Abschnitts \u00fcber das \nWohnen pl\u00f6tzlich schl\u00fcssig.<\/p>\n<p>Lassen sich S\u00e4tze verbessern? Aber ja. Adorno versucht, sich selbst \nauszutricksen, in dem er eine Rohfassung diktiert, die seine Frau in \nMaschinschrift bringt und er als etwas fremd Gewordenes korrigieren \nkann. Und auch wenn etliche dieser fremden S\u00e4tze das Gefallen des \nKritikers Adornos finden, so geben doch meist die handschriftlichen \nKorrekturen und \u00dcbermalungen der Typoskripte ein eindrucksvolles Bild \ndieses Umarbeitungsprozesses. Dann kommt es also irgendwann zum letzten \nSatz des so wichtigen, weil eine Zentralmetapher von Adornos Denken \nbehandelnden Abschnittes. \u201eEs l\u00e4\u00dft sich privat nicht mehr richtig leben\u201c\n ist ein guter Abschluss, ohne Zweifel. Monumentale S\u00e4tze hat der \nAbschnitt schon zuhauf entstehen lassen (\u201ees geh\u00f6rt zur Moral, nicht bei\n sich selber zu Hause zu sein\u201c, etc), man braucht also nicht unbedingt \neinen wuchtigen Schluss, der Satz erf\u00fcllt ideal die Funktion, zu den \nersten S\u00e4tzen zur\u00fcckzuleiten, indem er eine gezielte, aber vom Wohnen \nabf\u00fchrende dialektische Verwicklung \u00fcbers Privateigentum zusammenfasst \nund das private Leben und dessen Unm\u00f6glichkeit wieder aufnimmt.<\/p>\n<p>Und dennoch: ist in dem Rhythmus des Satzes nicht zu viel Betonung \nauf \u201eprivat\u201c und zu wenig auf \u201erichtig\u201c? Zwar hat Adorno das \u201esich\u201c, \nganz gegen seine Gewohnheit, an die richtige Stelle gesetzt, denn mit \n\u201eEs l\u00e4\u00dft privat sich nicht mehr richtig leben\u201c w\u00e4re diese Betonung noch \nausgepr\u00e4gter (bekommt man dieses \u00e4rgerliche \u201esich\u201c nicht vielleicht ganz\n weg?). Dennoch, auch in der abgeschw\u00e4chten Form klingt es so, als lie\u00dfe\n sich durchaus noch richtig leben, nur eben privat nicht mehr \u2013 das \nf\u00fchrt ja in die v\u00f6llig falsche Richtung. Und schwingt in \u201ees l\u00e4sst sich \nleben\u201c nicht auch in der Verneinung noch zu viel Gem\u00fctlichkeit, zu viel \nBadewanne, zu viel \u201ehier l\u00e4sst es sich leben\u201c mit? Das geht noch \nknapper, noch dichter, noch zwingender. Da geht noch was. Da ist noch \nwas drin.<\/p>\n<p><em>(Dank an Michael Schwarz vom Adorno-Archiv in Frankfurt f\u00fcr die freundliche Unterst\u00fctzung). <\/em><\/p>\n<p>Zuerst erschienen in: Recherche. Zeitung f\u00fcr Wissenschaft. 4\/2009, S.3.<\/p>\n\n\n<p>1 \u2013 Theodor W. Adorno Archiv, Ts 2208.<br>\n2 \u2013 Theodor W. Adorno, Minima Moralia. Reflexionen aus dem besch\u00e4digten \nLeben, Gesammelte Schriften, Band 4, Rolf Tiedemann (Hrsg.), Frankfurt\/ \nMain 1997, S. 42.<br>\n3 \u2013 Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Briefwechsel 1927\u20131969, Band II, \nChristoph G\u00f6dde u. Henri Lorenz (Hrsg.), Frankfurt\/Main 2004, S. 191.<br>\n4 \u2013 ebd., S. 197 f.<br>\n5 \u2013 ebd., S. 184.<br>\n6 \u2013 Adorno, Kierkegaard. Konstruktion des \u00c4sthetischen, Gesammelte \nSchriften, Band 2, Rolf Tiedemann (Hrsg.) Frankfurt\/ Main 1997, Seite \n65.<br>\n7 \u2013 Leo L\u00f6wenthal: Wenn ich an Friedel denke \u2026, in: Leo L\u00f6wenthal, \nSigfried Kracauer, In steter Freundschaft, Briefwechsel, Peter-Erwin \nJansen u. Christian Schmidt (Hrsg.), Springe 2003 S. 276.<br>\n8 \u2013 Theodor W. Adorno, Kierkegaard, S. 69.<br>\n9 \u2013 Theodor W. Adorno, Aufzeichnungen zu Kafka, in: Gesammelte \nSchriften, Band 10.1, Rolf Tiedemann (Hrsg.) Frankfurt\/ Main 1997, S. \n273.<\/p>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/ef0e031b4da84174b5724023682703ec\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/div>\n\n\n\n<script src=\"https:\/\/www.bic-media.com\/mobile\/js\/DMRWidgetHTML5.js\"><\/script>\n\n<script>try {new DMRWidgetHTML5('9783442748693', 'launcher=yes,flipBook=yes,width=216,height=315,widthPopUp=1200,heightPopUp=700,openFSIPN=yes,showExtraDownloadButton=yes,buyUrl=https:\/\/www.randomhouse.de\/cart\/add\/462325.rhd,resizable=yes,lang=de,https=yes' );} catch (e) {};<\/script>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt kein richtiges Sich-Ausstrecken in der falschen Badewanne Wie Adornos ber\u00fchmtester Satz wirklich lautet \u2013 ein Gang ins Archiv. Autor: Martin Mittelmeier Man m\u00fcsste einmal eine kleine Geschichte der Philosophie entlang der S\u00e4tze schreiben, die von ihr \u00fcbrig geblieben sind. 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